Herbst 2021: Einführungs-Workshop in die Leichte und Einfache Sprache

Im Rahmen vom Buch „Kraft-Rucksack„
bietet Maria Seisenbacher vom Verein Leicht Lesen – Texte besser verstehen Einführungs-Workshops in die Leichte und Einfache Sprache an.

TERMINE:

20. und 21. September
08. und 09. November
11. und 12. Oktober
15. und 16. November
18. und 19. Oktober
22. und 23. November

Zielgruppe: Betreuer*innen

INFORMATIONEN:

Unterstützung für traumatisierte Frauen* mit Lernschwierigkeiten im Alltag
Praxis-Seminare für Betreuerinnen*und Betreuer*,
die mit Frauen* mit Behinderung* arbeiten.

WORUM GEHT ES IN DEN SEMINAREN?

Die Seminare sind Teil eines gemeinsamen Projekts der Vereine Ninlil und Leicht
Lesen – Texte besser verstehen. In dem Projekt wurde der „Kraft-Rucksack“
entwickelt – ein Buch und eine Internet-Seite für Frauen*, die Gewalt erlebt haben
(siehe: www.kraft-rucksack.at).
Im zweiten Teil des Projekts bieten wir nun Seminare für Betreuerinnen* und
Betreuer*, die im Alltag mit Frauen* mit Behinderungen* arbeiten.
Frauen* mit Behinderung* sind im Lauf ihres Lebens besonders häufig von Gewalt
betroffen. Die erlebte Gewalt kann sich noch lange auf den Alltag auswirken – viele
haben über lange Zeit mit Trauma-Folgen zu tun.
Im Seminar werden wir am ersten Tag die Grundlagen von Leichter und Einfacher
Sprache erarbeiten, um dann am zweiten Tag anhand von Praxis-Beispielen zu
besprechen, wie gewaltbetroffene und traumatisierte Frauen* mit
Lernschwierigkeiten* gut unterstützt werden können.

DAS SIND DIE INHALTE DER SEMINARE

Tag 1:
Der erste Seminartag wird von Maria Seisenbacher (Leicht Lesen – Texte besser
verstehen) geleitet. Im Mittelpunkt dieses Tages stehen die Leichte und Einfache
Sprache. Sie dienen dazu, Informationen für eine größere Anzahl von Menschen
verständlicher und lesbarer zu machen. Die Sensibilisierung im Schriftbereich führt
auch zu einer verständlichen, strukturierten verbalen Ausdrucksweise, die im
Betreuungs-, Unterstützungs- und Beratungssetting Anwendung finden kann.
Zentrale Inhalte des ersten Workshop-Tags werden sein:
Sensibilisierung für die Leichte und Einfache Sprach / Vortrag zur Entstehung der
Leichten und Einfachen Sprache / Regelwerk der Leichten Sprache / Empfehlungen
der Einfachen Sprache / Praktische Ãœbungen (Ãœbersetzungen)

Tag 2:
Der zweite Seminartag wird von Elisabeth Udl und Barbara Zorman (beide für den
Verein Ninlil) geleitet. Wir geben eine kurze Einführung zu den Themen Trauma
und Traumafolgen und bieten anschließend ausführlich Gelegenheit zur Arbeit mit
konkreten Fall-Beispielen.
So finden die Teilnehmer*innen im Seminar einen sicheren Rahmen, um die
eigene tägliche Arbeit zu reflektieren und ihre Kompetenzen in der Unterstützung
gewaltbetroffener Frauen* weiterzuentwickeln.

TERMINE

Die Seminare dauern jeweils 2 Tage; an beiden Tagen arbeiten wir von 9-15 Uhr.
An jedem Seminar können bis zu 12 Personen teilnehmen – gerne auch Gruppen von
Personen, die gemeinsam in einer Einrichtung arbeiten!

ORT

Die Seminare finden im Seminarraum von Ninlil statt:
Hauffgasse 3-5, 1110 Wien (öffentlich gut erreichbar mit U3 oder Tram 71)

KOSTEN

Die Seminare sind für alle Teilnehmer*innen kostenlos!
Die Finanzierung erfolgt über die Fördergeberinnen des Projekts „Kraft-Rucksack“.

ANMELDUNG

Für Ihre Anmeldung schreiben Sie uns bitte ein E-Mail an
anmeldung@ninlil.at
Gerne nehmen wir auch Anmeldungen von Gruppen (z.B. WG-Teams) an –
bitte melden Sie sich rechtzeitig, damit wir die Zuteilung von Terminen und
Teilnehmer*innen gut koordinieren können.


[sic!] Postkarten

„Bist behindert?“ [sic!] oder „A Mongo!“ [sic!]
sind Redewendungen,
die verletzen und respektlos sind.
Warum?
Das können Sie auf unseren Postkarten
in Leichter Sprache lesen.

Das alles kann Leichte Sprache.
Und viel mehr.
Damit wir uns verstehen!



Nationalrats-Wahl in Leichter Sprache

In Zusammenarbeit mit Sapere Aude
und der inklusiven Lehrredaktion vom Kurier
haben wir für die Nationalrats-Wahl Informationen
über Parteien und deren Wahl-Programme in Leichter Sprache gebracht.

Lesen können Sie alles auf der Internet-Seite von:
rechtleicht.at

Mit freundlicher Unterstützung von: rechtleicht.at

Politik ist nicht behindert

Ein Workshop zur Nationalrats-Wahl
für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.

Was passiert dort?
Wir reden, wie man wählen geht.
Wir reden über die Aufgaben vom Nationalrat.
Wir reden über die Parteien,
die zur Nationalrats-Wahl antreten.
Wir reden darüber,
wie ich zu meiner eigenen Entscheidung komme.

Wann ist der Workshop?
Am 28. September 2017 von 9:00 bis 16:00 Uhr

Wo ist der Workshop?
Bildungshaus St. Hippolyt
Eybnerstraße 5
3100 St. Pölten
Das Gebäude ist baulich barrierefrei.
Es gibt keine Induktionsschleife. Es gibt keine Gebärdensprache.

Wer macht den Workshop?
Verein Leicht Lesen – Texte besser verstehen.
Das sind Elisabeth Laister und Maria Seisenbacher.
Verein Sapere Aude – Verein zur Förderung politischer Bildung.
Das sind Patrick Danter und Linda Kreuzer.

Was kostet der Workshop?
Der Workshop ist gratis.

Wo kann ich mich anmelden für den Workshop?
Hier können Sie das Anmelde-Formular runterladen.
Auf dem Anmelde-Formular finden Sie auch andere wichtige Informationen.
Senden Sie uns das Formular mit E-Mail oder Post.
Das ist die E-Mail Adresse: info@leichtlesen.at
Das ist unsere Postadresse:
Jheringgasse 32/10, 1150 Wien

Bei Fragen rufen Sie uns an!
Das ist die Nummer von Maria Seisenbacher:
0650 52 71 445

Der Workshop wurde von der
österreichischen Gesellschaft für politische Bildung gefördert.
logo_oegpb

Wahlinformation in Leichter Sprache

Wahlinformationen zur
BundespräsidentInnen-Wahl 2016 in Leichter Sprache


Ein Projekt vom
„Verein Leicht Lesen – Texte besser verstehen“
mit der Gruppe „Ex-AKT der Lebenshilfe Wien“.

Zur Bundespräsident*innen-Wahl 2016 hat der
„Verein Leicht Lesen – Texte besser verstehen“
allgemeine Wahlinformationen und Informationen über
alle Kandiat*innen in Leichte Sprache übersetzt.


Der Leichte Sprache Text wurde von der
Gruppe „Ex-AKT der Lebenshilfe Wien“ auf Verständlichkeit geprüft.
Die Broschüre in Leichter Sprache konnte gratis runtergeladen werden.

Das mediale Echo und
die Zugriffe auf die Internet-Seiten waren enorm!
Es gab unter anderem einen Artikel im
„Der Standard“ und einen Fernseh-Beitrag im ORF.