Welt-Flüchtlings-Tag in Leichter Sprache

Am 20. Juni ist der Welt-Flüchtlings-Tag.
Die Vereinten Nationen haben diesen Tag bestimmt.

Was sind die Vereinten Nationen?
Die Vereinten Nationen sind ein 
Zusammen-Schluss von 193 Ländern.
Die wichtigsten Aufgaben von den Vereinten Nationen sind:

  • Sicherung vom Welt-Frieden
  • Sicherung der Menschen-Rechte
  • Einhaltung vom Völker-Recht

Was ist ein Flüchtling? 
Als Flüchtling werden Menschen bezeichnet,
die ihre Heimat verlassen müssen. 
Menschen flüchten aus verschiedenen Gründen:

  • Krieg
  • Politische Zwangs-Maßnahmen,
    zum Beispiel Verfolgung wegen einer anderen politischen Meinung,
    als die regierenden Menschen.
  • Lebensbedrohliche Not-Lagen,
    zum Beispiel Hungers-Not 
    oder Verfolgung wegen einer Religion.

Warum gibt es den Welt-Flüchtlings-Tag?

Seit dem Jahr 2001 gibt es den Welt-Flüchtlings-Tag.
Am Welt-Flüchtlings-Tag wird an die
Menschen gedacht,
die gezwungen sind ihre Heimat zu verlassen.
Es wird daran gedacht,
wie viel Stärke, Mut und Kraft diese Menschen
haben müssen.

Auf der ganzen Welt sind Veranstaltungen
zum Thema Flucht.
Es gibt auch eine Internet-Seite zum Welt-Flüchtlings-Tag:
www.unhcr.org/withrefugees/de
Dort können Sie alle Veranstaltungen finden.

Am Welt-Flüchtlings-Tag veröffentlicht der UNHCR einen Jahres-Bericht.
UNHCR ist die Abkürzung für 
United Nations High Commissioner for Refugees.
Das sind englische Wörter.
Man spricht sie so aus:
Youneited Neischens Hei Kommischner for Refjudschees.
Auf Deutsch heißt es: 
Hochkommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge.
Es gehört zu den Vereinten Nationen.
Es ist zum Beispiel zuständig für den Schutz von Flüchtlingen und Menschen, 
die keinen Pass besitzen.

In dem Jahrs-Bericht steht, 
wie viele Menschen auf der ganzen Welt auf der Flucht sind.
Im Jahr 2013 waren das über 51 Millionen Menschen.
Die meisten davon sind im eigenen Land auf der Flucht.
Die Länder,
die die meisten Flüchtlinge aufnehmen sind:

  • Libanon
  • Pakistan
  • Iran

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Tag gegen Homophobie in Leichter Sprache

17. Mai: 
Internationaler Tag gegen Homophobie

Was bedeutet Internationaler Tag gegen Homophobie?

International bedeutet: 
auf der ganzen Welt.
Das Wort Homophobie kommt aus der griechischen Sprache.
Homo heißt auf Deutsch gleich.
Phobie heißt auf Deutsch Angst-Störung.

Homophobie bedeutet die Angst vor gleich-geschlechtlichen Beziehungen.
Es wird so ausgesprochen: Homofobi.

Wenn ich sage: Du bist homophob.
Dann bedeutet das: 
Du hast etwas gegen gleich-geschlechtliche Beziehungen.
Zum Beispiel:
Du hast Angst vor Männern,
die auf Männer stehen.
Oder:
Du hast etwas gegen Männer,
die auf Männer stehen.
Oder:
Du findest Männer nicht normal,
wenn sie auf Männer stehen.

Warum gibt es diesen Tag?

Am 17. März 1990 hat die Welt-Gesundheits-Organisation beschlossen:
Homo-Sexualität ist keine Krankheit mehr.
Das Wort homosexuell heißt gleich-geschlechtlich.
Homo-Sexualität bedeutet:
Ich stehe auf das gleiche Geschlecht.
Das gleiche Geschlecht wie mein eigenes.

In manchen Ländern werden Menschen,
die homosexuell sind verfolgt.
Sie werden eingesperrt und bestraft.
Manche werden sogar umgebracht.

In Österreich ist es jetzt endlich erlaubt,
dass gleich-geschlechtliche Paare heiraten dürfen.
Trotzdem gibt es noch viele Menschen,
die sagen: Homo-Sexualität ist nicht normal.
Es gibt auch immer wieder Übergriffe auf homosexuelle Menschen.
Und oft werden homosexuelle Menschen diskriminiert.
Das bedeutet sie werden anders behandelt.
Oder ausgeschlossen.

Der Internationale Tag gegen Homophobie
macht auf diese Dinge aufmerksam.
Und will Homo-Sexualität zum Gespräch machen.
Dass sie gesehen wird. 

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Daten-Schutz in Leichter Sprache

Was sind Daten?

Daten sind wichtige Informationen von Ihnen.
Es gibt verschiedene Arten von Daten.

  • Personen-bezogene Daten
    Das sind Informationen,
    die feststellbar sind.
    Zu Beispiel:
    Ihr Name.
    Ihr Geburts-Datum.
    Ihre E-Mail-Adresse.
    Ihre Sozial-Versicherungs-Nummer.
    Ihr Finger-Abdruck.
  • Sensible Daten
    Das sind Informationen,
    über Ihre Meinungen.
    Zum Beispiel:
    Ihre politische Meinung.
    Das sind Informationen,
    die beschreiben,
    wie Sie aussehen.
    Zum Beispiel Ihre Hautfarbe.
    Oder Informationen
    welche Religion Sie haben.

Was ist das Datenschutz-Gesetz? 
Das Gesetz gibt es zum Schutz unserer Daten. 
Es sagt:
Alle Menschen in Österreich
haben das Recht Ihre personen-bezogenen Daten
geheim zu halten. 

Personen-bezogene Daten sind zum Beispiel:
Ihr Name.
Ihr Geburts-Datum.
Ihre Adresse.
Ihre Sozial-Versicherungs-Nummer.

Das bedeutet:
Niemand darf Daten von Ihnen haben
ohne Ihre Zustimmung.
Das heißt:
Sie geben Ihre Daten freiwillig her.

Außer eine staatliche Einrichtung
fragt Sie nach Ihren Daten.
Dann müssen Sie Ihre Daten bekannt geben.

Die staatlichen Einrichtungen müssen sich
an die Datenschutz-Gesetze halten.
Die Europäische Union hat eine
Datenschutz-Grundverordnung beschlossen.
Diese gilt ab 25. Mai 2018.

Österreich muss sich an diese Verordnung halten. 

 Was hat sich geändert? 
Einiges.
Wir schreiben nur ein Beispiel.

E-Mails:
Wir informieren Sie gerne mit E-Mails über unsere Aktivitäten.
Viele von Ihnen haben sich zu unseren Informationen angemeldet.
Einige schreiben wir einfach an.

Sie konnten aber immer sagen:
Bitte schicken Sie mir keine E-Mails mehr! 
Das ist jetzt auch so.
Nur wird es jetzt strenger überwacht.

Es kann für Firmen zu Geld-Strafen kommen,
wenn Sie keine Zustimmung von Ihnen erhalten.

Mehr Informationen finden Sie auf dieser Seite.
Diese Seite ist nicht in leichter Sprache:
https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2017_I_120/BGBLA_2017_I_120.pdfsig

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Weihnachten in Leichter Sprache

Weihnachtsgrüße in Leicht Lesen
sind eine schwere Angelegenheit!

Schöne Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr!
Das sind bekannte Sätze, die viele kennen.

Also vielleicht einmal anders.
Und trotzdem leicht:

Am 24.12. feiern
Christinnen* und Christen*
Weihnachten.
Weihnachten heißt
die geweihte Nacht.
Manche sagen auch
Heilige Nacht.

Für Christinnen* und Christen*
ist die Nacht heilig,
weil:
1. Jesus geboren wurde.
2. Und Jesus der Retter aller Menschen ist.
Deshalb freuen sich alle
Christinnen* und Christen* zu Weihnachten.

Heute ist es oft so,
dass viele Menschen Weihnachten feiern
die nicht an Jesus glauben.
Weihnachten ist zum Familien-Fest geworden.

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